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23 Juni 2008

In Netzwerken statt Zielgruppen denken

"Zielgruppen sind Autisten. Netzwerke kommunizieren." So bringt Marketing-Berater Bernd Röthlingshöfer seine Idee auf den Punkt, sich zukünftig an Netzwerke statt an Zielgruppen zu wenden. Seine weiteren Aussagen:
  1. Zielgruppen sind fiktiv. Netzwerke sind real.
  2. Zielgruppen werden definiert. Netzwerke werden entdeckt.
  3. Zielgruppen trifft man in Massenmedien. Netzwerke sind überall.
  4. Zielgruppen sind Mengen von Einzelpersonen. Netzwerke sind Gruppen Gleichgesinnter.
  5. Zielgruppen sind isoliert. Netzwerke sind verbunden.
  6. Zielgruppen sind Autisten. Netzwerke kommunizieren.
  7. Zu Zielgruppen schaffen Sie Kontakte. Zu Netzwerke knüpfen Sie Beziehungen.
  8. Zielgruppenwerbung ist anonym. Netzwerkwerbung ist persönlich.
  9. Zielgruppenwerbung kostet Geld. Netzwerkwerbung kostet Zeit.
  10. Zielgruppenkontakte werden alle gleich behandelt. Netzwerkkontakte behandelt man unterschiedlich.
  11. Zielgruppen sind passiv. Netzwerke aktiv.
  12. Zielgruppenwerbung ist Monolog. Netzwerkwerbung ist Dialog.
  13. Zielgruppenwerbung gewinnt Käufer. Netzwerkwerbung gewinnt Käufer und Verkäufer.
Geniale Idee, lesenswert verpackt.

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