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08 Dezember 2006

Ferien-Tipps

Lang ersehnt, endlich da: Meine Ferien!

Ab heute bis 5. Januar 2007 nehme ich mir eine Auszeit. Auch im Blog mit PEP. Mein Tipp, damit Langeweile gar nicht aufkommt: Bücher lesen oder sogar selber schreiben.

Wer sich dafür interessiert, wie man am besten ein Buch schreibt, einen Verlag findet und gute Bedingungen aushandelt, wird auf der Website des Schriftstellers Andreas Eschbach fündig. Im Bereich "Übers Schreiben" hat er unzählige Fragen Schreibwilliger gesammelt und beantwortet.

Ein Beispiel
Frage: Mir wird von anderen bescheinigt, dass ich gut bin. Scheinbar haben andere Leute weniger Ansprüche als ich.
Eschbachs Antwort: Nein, andere Leute haben nicht die Selbstzweifel dessen, der es geschrieben hat und eigentlich von dem, was er da in Worten festzuhalten versucht, ein viel idealeres, ein unerreichbares Bild vor dem inneren Auge gehabt hat. Andere lesen nur das, was da steht. Und wenn es ihnen gefällt, wenn es ihnen etwas bedeutet, dann heißt das, daß Sie schreiben können.

Echt hilfreich. Und wer lieber ein gutes Buch liest, anstatt es zu schreiben, dem sei ebenfalls Eschbach empfohlen. Beispielsweise sein "Jesus Video", ein extrem spannendes Buch und natürlich jahreszeitlich bestens geeignet.

Weitere Bücher die ich empfehlen kann:
Der Schwarm von Frank Schätzing
Schwerter des Zorns von David Weber
Die Pandemia-Saga von Dave Duncan


Und auch wer wirklich mit dem Gedanken spielt, selbst eine spannende Geschichte zu schreiben, dem habe ich noch mehr Links:

Übergeordnete Seiten
Das Literatur-Café
Kurzgeschichten.de
Literaturwelt. Das Blog.
blaetterrauschen.de

Autoren-Seiten
Writingwomans Autorenblog
Schreibteufelchen
Jugendbuch Aella
Papier und Tinte
Alexander Benras Autorenblog


Tja, massenhaft Lesestoff... Wer alles bis zu meiner Rückkehr durchhat, soll sich melden. Zu gewinnen gibts eine ehrenhafte Erwähnung mit Link :-)

Ich wünsche euch viel Vergnügen on- und offline, eine kurzweilige und kreative Weihnachtszeit und einen peppigen Rutsch ins Neue Jahr!

02 Dezember 2006

Fettnäpfchen für Pressesprecher

Gestern im Quiztaxi:

Quiz-Frage: Welches Bundesland ist flächenmässig das Grösste?

Kandidaten beraten sich. Schwanken zwischen Bayern und Sachsen-Anhalt. Nehmen Telefonjoker. Während sie ziemlich ratlos daneben sitzt, ruft er die Auskunft an und lässt sich mit der Landesverwaltung von Bayern verbinden. Am anderen Ende der Leitung meldet sich die Pressestelle.
Kandidat: "Welches Bundesland ist flächenmässig das Grösste, Bayern oder Sachsen-Anhalt?"
Bayerns Pressesprecher: "Baden-Württemberg!"
Kandidat: "Sind Sie sicher?"
Bayerns Pressesprecher: "Ja!"
Kandidat zu Quizmaster: "Der muss es ja wissen, wir nehmen Baden-Württemberg."
Quizmaster: "Die Antwort ist falsch, es ist Bayern!"


Tja, da hat sich wieder mal eine Pressestelle gehörig blamiert. Asche auf euer Haupt!

PS: Wenn bei der Einstellung neuer Mitarbeitender verstärkt auf breites Interesse und ein ebensolches Allgemeinwissen Wert gelegt würde, statt auf ein möglichst tiefes Alter bei möglichst zahlreichen Ausbildungen, würde so etwas nicht passieren. Ich meine, woher soll denn der in den Stellenausschreibungen stets gesuchte 25-Jährige mit Fachhochschulabschluss, vier Sprachen und mindestens drei Jahren Berufserfahrung noch Zeit gehabt haben, was über sein Heimat(Bundes)land zu lernen?!?

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